Es läuft

Und damit meine ich jetzt nicht den Lieblingsspruch eines meiner Söhne: "Es läuft. Rückwärts und bergab, aber läuft."

Nein, es läuft seit Jahresbeginn gemächlich dahin. Und das ist gut. (Reimt sich ja sogar irgendwie und dann muss es ja gut sein, das wusste schon Pumuckl.)

 

Happy 2020

Seid ihr gut in das neue Jahr gestartet?

 

Ich hatte einen schönen Jahreswechsel zusammen mit meiner Familie und lieben Freunden. Wir haben eigentlich gar nichts Besonderes gemacht: gegessen, getrunken, Musik gehört, "Dinner for One" angesehen, mit Sekt und Kindersekt auf das neue Jahr angestoßen, während wir den Donauwalzer gehört und uns das Feuerwerk angesehen haben.

Davor haben wir aber noch ein kleines Ritual durchgeführt, zu dem ich meine Familie voriges Silvester zum ersten Mal überredet habe. Sehr zu meiner Freunde waren diesmal alle sofort dabei, als ich gefragt habe, ob sie es wiederholen wollen.

 

Erste Lesung

Was war ich im Vorfeld nervös …

Und wie froh war ich über den Schmäh mit der "1. Lesung" in der Anmoderation, denn der hat meine Anspannung deutlich gelockert.

Hey, ich habe es überstanden und das Feedback war positiv und es hat wirklich Spaß gemacht: meine erste Autorenlesung.

 

Schreibblockade

Was genau verstehst du unter einer Schreibblockade?

Wenn man sich an den Computer setzt und stundenlang den Bildschirm anstarrt, ohne ein Wort zu tippen?

Wenn es zäh läuft, die Geschichte nicht in Fluss kommt?

Wenn du dich gar nicht erst motivieren kannst, den Laptop aufzuklappen?

 

Und was ist, wenn du einfach nicht willst?

Motivation

Es ist November und Kenner der Szene wissen, dass das für Autoren DER Schreibmonat ist. Der Hashtag #nanowrimo springt einen überall an. Und fast genauso oft liest man in einschlägigen Foren oder in Social Media Feeds von Autorinnen über den Kampf mit der eigenen Motivation. Der innere Schweinehund scheint keine Lust darauf zu haben, 50.000 Wörter in einem Monat zu tippen.

Meiner auch nicht.

 

out now and now

Vor zehn Tagen ist mein Romandebüt "Zimtschneckenjahre" erschienen. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich auch selber das erste gedruckte Exemplar in Händen halten konnte. Jetzt ist es da und es ist ein echtes Buch. Eigentlich wäre das ein Moment um innezuhalten und stolz zu sein. Aber so einfach ist das nicht.

 

Bill Murray

Der fünfte und letzte Titel zu "Zimtschneckenjahre" trägt den klingenden Namen "Bill Murray". (Ja, genau, wie der Schauspieler. Um den geht es auch.) Es handelt sich dabei – ungelogen – um eines der schönsten Liebeslieder, die ich kenne. 

 

Klavierspielen

Das Klavierspielen spielt in "Zimtschneckenjahre" eine wichtige Rolle. Es ist Bens große Leidenschaft, bereits im zarten Alter von 4 Jahren hat er seine Liebe dazu entdeckt. Ein Leben ohne Musik im Allgemeinen und das Klavier im Besonderen ist für ihn unvorstellbar. Das weiß auch Lea und sie hat sich in der Vergangenheit damit abgefunden, nur die zweite Geige zu spielen.

 

These are the thoughts

Der nächste Titel auf der Liste gehört Lea und stammt von einer meiner absoluten Lieblingsbands: K's Choice.

"Lea war von Natur aus ein bisschen zu geerdet, zu pflichtbewusst, zu realistisch. Erst mit Ben an ihrer Seite hatte sie gelernt loszulassen, nicht alles immer vollkommen ernst zu nehmen und das Leben manchmal einfach zu genießen."

Wörterbuch vs. Duden

Wer hat Recht, wenn es darum geht, was "richtig" ist – das österreichische Wörterbuch oder der Duden?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten – oder eigentlich gar nicht. Aber sie spielt eine große Rolle, insbesondere, wenn du als österreichische Autorin im gesamten deutschen Sprachraum punkten willst.

 

Pia Christina Prenner – schreiben@piachristinaprenner.at