Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Gerade habe ich meinen letzten Blogeintrag gelesen und mich selber ein wenig darüber gewundert, wie deutlich ich darin meinem Ärger Ausdruck verliehen habe. Inzwischen sind drei Wochen vergangen und die Welt sieht in vieler Hinsicht ganz anders aus. Und das liegt nicht nur daran, dass das Corona-Virus die Welt, wie wir sie kennen, wahrscheinlich für immer verändert hat.

 

abgesagt

Die Absage der Leipziger Buchmesse ist in aller Munde. Auch mich trifft sie finanziell – wenn auch in weit geringerem Rahmen als viele andere. Einen Tag lang hat sie mich furchtbar geärgert. Doch aufgrund der neuesten – persönlichen – Entwicklungen, bin ich sehr erleichtert darüber.

Hätte die Buchmesse stattgefunden, hätte ich sie wahrscheinlich gleich nach meinem ersten Termin wieder verlassen.

 

der hat Charakter

Ich erzähle euch hier nichts Neues: Wenn man sich mit dem Schreiben von Romanen beschäftigt, kommt man um eine Sache nicht herum: Man muss fiktive Charaktere erschaffen, die trotzdem wie echte Personen wirken. Am besten klappt das, wenn man ihnen ein fiktives Leben schenkt, das gar nicht zwingend bis zum letzten Detail im Buch stehen muss. Aber als Autor musst du es kennen.

 

Suchkategorien

Suchkategorien scheinen eines der größten Mysterien des Selfpublishings zu sein. Umso überraschter war ich, dass eine kurze Bemerkung in einem Email an den Support von Amazon das Problem für mich von alleine gelöst hat.

 

Herzensprojekt

Ich habe mich selber überholt. Im vorletzten Blogbeitrag habe ich eine kleine Veröffentlichung Anfang nächsten Monats angekündigt. Aber irgendwie ging plötzlich alles so schnell und ich wusste nicht, worauf ich noch warten sollte. Und deshalb ist der Kurzroman "Herz aus dem Takt" schon jetzt auf Amazon online.

 

Happy Valentinstag!

Ich hab's ja gar nicht so mit dem Valentinstag. Aber gerade vorhin kam mir der Gedanke, dass er für Liebesromanautorinnen doch eigentlich ein echter Feiertag sein müsste.

 

Zielgerade

Seit Jahresbeginn bin ich so produktiv wie schon lange nicht mehr. Zwei Projekte sind bereits so weit, dass zumindest zwischenzeitlich "fertig" drunter steht, beim dritten nähere ich mich diesem Punkt schneller, als ich vor ein paar Tagen noch erwartet hatte.

 

Irgendwie leer

Ich fühle mich irgendwie leer. Aber eigentlich ist das etwas Gutes.

 

Es läuft

Und damit meine ich jetzt nicht den Lieblingsspruch eines meiner Söhne: "Es läuft. Rückwärts und bergab, aber läuft."

Nein, es läuft seit Jahresbeginn gemächlich dahin. Und das ist gut. (Reimt sich ja sogar irgendwie und dann muss es ja gut sein, das wusste schon Pumuckl.)

 

Happy 2020

Seid ihr gut in das neue Jahr gestartet?

 

Ich hatte einen schönen Jahreswechsel zusammen mit meiner Familie und lieben Freunden. Wir haben eigentlich gar nichts Besonderes gemacht: gegessen, getrunken, Musik gehört, "Dinner for One" angesehen, mit Sekt und Kindersekt auf das neue Jahr angestoßen, während wir den "Donauwalzer" gehört und uns das Feuerwerk angesehen haben.

Davor haben wir aber noch ein kleines Ritual durchgeführt, zu dem ich meine Familie voriges Silvester zum ersten Mal überredet habe. Sehr zu meiner Freude waren diesmal alle sofort dabei, als ich gefragt habe, ob sie es wiederholen wollen.

 

© Pia Christina Prenner 2020