Irgendwie leer

Ich fühle mich irgendwie leer. Aber eigentlich ist das etwas Gutes.

 

Acht Tage lang habe ich mich völlig in mein neuestes Romanprojekt vertieft. Vor drei Tagen konnte ich "Ende" drunter schreiben.

 

Wenn ich das tue, ist es bei mir selten endgültig, und deshalb erzeugt es bei mir auch keine Wehmut. Wie erwartet saß ich schon am nächsten Tag wieder am Computer, um noch einen Epilog zu schreiben. Und wieder einen Tag später hatte ich herausgefunden, was mich an den letzten beiden Kapiteln noch gestört hat, und ich habe die gleich noch einmal überarbeitet.

Heute wollte ich mich eigentlich gleich wieder hinsetzen und mich auf die nächste Überarbeitungsrunde stürzen. Doch dann habe ich gemerkt, dass das nicht geht.

Die Geschichte ist erzählt. Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt total damit zufrieden, wie sie geworden ist. Es gibt gerade nichts mehr dran zu arbeiten.

Punkt.

 

 

Okay, und was jetzt?

Ich habe ein paar Stunden freie Zeit … und nichts zu tun. Also nichts zu schreiben. Weil alles draußen ist, einfach aus mir herausgeflossen. Und jetzt fühle ich mich seltsam leer. Aber irgendwie ist das ein gutes Gefühl.

Ich lasse das einmal zu und gehe hinaus und genieße die Sonne.

Hab ich mir verdient.

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© Pia Christina Prenner 2020